Unkraut

Unkraut - eine satirische Komödie von Fitzgerald Kusz

Fitzgerald Kusz zeigt seine Figuren als ganz normale Menschen – mal sympathisch, mal weniger.
Zwischen Streit und Versöhnung bleibt stets ein Grundmisstrauen. Ihre zwischenmenschliche Überforderung entlädt sich schließlich im gemeinsamen Kampf gegen den „fremden“ Nachbarn.

Das satirische Stück "Unkraut" bildet nach "Schweig Bub" und "Derhamm ist derhamm" den dritten Teil der "Fränkischen Trilogie". Es wurde vom Autor fränkischem Dialekt verfasst. Kusz empfiehlt, seine Stücke im jeweils landestypischen Dialekt aufzuführen.

2015 | Unkraut

Regie: Sebastian Goller

Ordnung muss sein – zumindest im Garten.
In einer Vorortsiedlung legen die Anwohner größten Wert auf gepflegte Rasenflächen und harmonisches Miteinander. Regelmäßige Grillabende und akkurat gestutzte Hecken prägen das Bild. Doch dieses Idyll gerät ins Wanken, als ein neuer Nachbar einzieht: Herr Krause – Lehrer, Einzelgänger, und jemand, dem wild wachsendes Gras offensichtlich nichts ausmacht.

Sein unkonventioneller Umgang mit dem Garten sorgt bald für mehr als nur Stirnrunzeln. Aus Unkrautsamen werden Streitpunkte, aus Maulwurfhügeln handfeste Nachbarschaftskonflikte. Angeführt von Hans Fleischmann formiert sich die Siedlung zur „Grünflächen-Front“. 

Die Geduld ist spätestens dann am Ende, als eine frisch gesetzte Rose verschwindet – und selbst ehemals gute Freunde aneinander geraten.